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Natürlich behandeln mit 1 A Pharma

Pflanzliche Arzneimittel bieten in vielen Fällen eine natürliche Alternative oder Ergänzung zur Behandlung mit chemisch-synthetischen Wirkstoffen. Dabei versorgt uns die Natur mit Arzneien gegen die verschiedensten Krankheiten, davon viele, die schon unsere Großmütter nutzten.

In Qualität, Unbedenklichkeit und Wirksamkeit stehen pflanzliche Präparate (Phytopharmaka) den chemisch- synthetischen in keiner Hinsicht nach. Auch Phytopharmaka werden vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) geprüft und zugelassen, bevor diese Medikamente in die Apotheke kommen.

Pflanzliche Arzneistoffe können aus verschiedenen Pflanzenteilen gewonnen werden. Häufig verwendet werden z.B. die Blätter (lat.: Folium) oder Blüten (lat.: Flos) einer Pflanze, oft aber auch das gesamte „Kraut" (lat.: Herba). Auch die Früchte (lat.: Fructus), die Rinde (lat.: Cortex) oder die Wurzel (lat.: Radix) können wertvolle Arzneistoffe liefern.
Verarbeitet werden meist die getrockneten Arzneipflanzen oder Pflanzenteile, im pharmazeutischen Sprachgebrauch auch Drogen genannt. Der Begriff Droge bedeutet ursprünglich „trocken" und ist nicht zu verwechseln mit dem umgangssprachlichen Gebrauch von suchterzeugenden Rauschmitteln!

Pflanzliche Arzneimittel enthalten, im Gegensatz zu chemisch-synthetischen Arzneimitteln, häufig mehr als einen wirksamen Bestandteil. Die Wirkung beruht zumeist auf der Mischung der wirksamen Bestandteile, so wie sie in der Pflanze enthalten sind. Um aus einer Droge ein Arzneimittel zu machen, können verschiedene Zubereitungsarten gewählt werden. Aus den getrockneten und zerkleinerten Pflanzenteilen können, z.B. durch einen wässrigen Auszug, die Inhaltsstoffe durch Extraktionsverfahren gewonnen werden. Ähnlich wie bei der Zubereitung eines Tees werden die wirksamen Bestandteile aus den Pflanzenteilen „extrahiert". Am häufigsten werden Trockenextrakte verwendet. Diese bestehen meist aus einem alkoholischen Auszug, der anschließend bis zur Trockene eingeengt wurde. Trockenextrakte können mit Hilfsstoffen auf einen bestimmten Wirkstoffgehalt eingestellt werden und eignen sich so besonders zur Weiterverarbeitung in verschiedene Arzneiformen wie z.B. Tabletten.

  

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