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LippenherpesNicht schon wieder…!Spannungsgefühl, Kribbeln und Juckreiz, von einem auf den anderen Moment tauchen auf den Lippen kleine, flüssigkeitsgefüllte Bläschen auf, heftige Schmerzen, die Lippe schwillt an und der Lippenherpes ist da! Doch die Beschwerden lassen sich mildern und oft sogar das "Aufblühen" der Bläschen unterdrücken. Mit dem vorliegenden Ratgeber möchte die 1 A Pharma GmbH allen Interessierten praxisgerechte Informationen und Tipps zum Thema Lippenherpes an die Hand geben.
Was ist Lippenherpes?Das Wort "Herpes" stammt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie "schleichender Schaden". Gemeint ist damit eine Infektionskrankheit, die durch eine Gruppe von Viren, die so genannten Herpesviren, hervorgerufen wird. Verantwortlich für den "Lippenherpes" ist im Wesentlichen ein Subtyp des Herpes-simplex-Virus: Herpes simplex labialis oder auch HSV 1. HSV 1 tritt vorwiegend an den Lippen auf und führt zu den bekannten "Lippenbläschen" (Herpes labialis). Allen Infektionen mit Herpesviren gemeinsam ist die Tatsache, dass die Viren nach einer Infektion in einer Art "Schlafstadium" lebenslang in den Nervenzellen des menschlichen Körpers verbleiben.
Wie wird das Virus übertragen?Herpes simplex Viren (HSV) kommen weltweit vor und sind in der Bevölkerung weit verbreitet. Etwa 90 % der Deutschen tragen den Lippenherpesvirus in sich. Das HSV-1-Virus wird meist durch Speichel übertragen. Die Viren gelangen über kleinste Verletzungen der Haut und Schleimhäute in den Körper. Sie können von unserem Immunsystem nicht vernichtet werden und verbleiben lebenslang im Körper.
Wie macht sich der Lippenherpes bemerkbar?Typische Lokalisation dieser Herpes-simplex-Erkrankung ist der Lippenrand. Sie beginnt häufig mit Spannungsgefühl und Juckreiz, dann folgt die gruppierte Bläschenbildung auf geröteter Haut. Die Lippenbläschen sind mit einer hellen Flüssigkeit gefüllt und brechen nach kurzer Zeit auf. Im weiteren Verlauf verkrusten die Bläschen und heilen unbehandelt nach ca. 1 - 2 Wochen ab. Seltener sind andere Stellen im Gesicht, wie Nase oder Wangenregion, betroffen. Ansteckungsgefahr besteht, bis der gesamte Lippenherpes mit Schorf bedeckt ist. Der Verlauf der Erkrankung ist bei Personen mit normaler Abwehrreaktion in der Regel unproblematisch, die Bläschen verheilen im Allgemeinen ohne Narben zu hinterlassen.
Wie können Sie dem Entstehen von Lippenherpes-Bläschen vorbeugen?Allgemein stärkt eine gesunde Lebensweise mit ausgewogener Ernährung, körperlicher Bewegung und ausreichend Schlaf das körpereigene Abwehrsystem. Zusätzlich sollten Sie
Um eine Ansteckung zu vermeiden, sollten Kontaktpersonen und Familienmitglieder folgende Vorsichtsmaßnahmen beachten:
Was können Sie beim Auftreten der Lippenherpes-Bläschen tun?Sobald Sie zum ersten Mal Anzeichen einer Bläschenbildung bemerken (Juckreiz, Schmerzen, Spannungsgefühl) sollten Sie einen Arzt aufsuchen, damit die Behandlung so früh wie möglich begonnen werden kann. Bei wiederkehrenden Lippenherpesinfektionen können in leichten Fällen schmerzstillende Medikamente, austrocknende Salben sowie Salben und Cremes mit Wirkstoffen, die die Vermehrung des HSV-Virus hemmen (antivirale Wirkstoffe), angewendet werden. Diese antiviralen Wirkstoffe dringen bevorzugt in befallene Zellen ein und werden dort vom Virus in die wirksame Form umgewandelt. Diese Wirkform kann die Vermehrung der Herpesviren in den befallenen Zellen hemmen. Ist kein Virus in der entsprechenden Zelle vorhanden, bleibt der Wirkstoff in seiner unwirksamen Vorstufe. Wichtig ist eine besonders frühzeitige Behandlung, da sich das Virus im Anfangsstadium der Erkrankung besonders stark vermehrt. Daher sollten die entsprechenden Cremes bereits bei ersten Anzeichen der Erkrankung (Spannungsgefühl, Juckreiz, u.a.) aufgetragen werden. Zur lindernden Therapie von Schmerzen und Juckreiz bei häufig wiederkehrenden Herpesinfektionen mit Bläschenbildung im Lippenbereich (rezidivierender Herpes labialis) stehen u. a. rezeptfrei in der Apotheke erhältliche Cremes mit dem Wirkstoff Aciclovir wie beispielsweise Aciclovir akut Creme - 1A-Pharma® zur Verfügung. Bei schwereren Verlaufsformen wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt, der gegebenenfalls weitergehende virushemmende Therapiemaßnahmen einleiten wird.
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