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Unsere Tipps zum Thema: Sodbrennen
Das Hauptsymptom sind brennende Schmerzen hinter dem Brustbein, die von unten nach oben bis in die Halsregion ausstrahlen. Auslöser für das saure "Aufstoßen" sind oft ein überfüllter Magen, Druck auf den Magen oder dass der Schließmuskel am Eingang des Magens nicht richtig schließt. Die Beschwerden treten vor allem nach den Mahlzeiten oder beim Bücken und Liegen auf. Häufige Ursachen sind üppige, fettreiche Mahlzeiten mit Alkoholkonsum oder Reaktionen auf Stresssituationen. Eine Selbstbehandlung von Sodbrennen ist nur dann zu empfehlen, wenn die Ursachen bekannt und die Beschwerden eher vorübergehend sind. Bei häufig wiederkehrenden Beschwerden kann aufgrund der ständigen Reizung durch die Säure die Schleimhaut der Speiseröhre verändert und gegebenenfalls geschädigt werden. In den folgenden Fällen sollten Sie beim Auftreten von Sodbrennen unbedingt einen Arzt aufsuchen:
Allgemeine Ratschläge, um das Auftreten von Sodbrennen zu vermeiden:
Im Rahmen der Selbstmedikation stehen zwei Arzneimittelgruppen zur Verfügung:Antazida Antazida, zu denen beispielsweise der Wirkstoff Magaldrat gehört, sind rezeptfrei erhältliche Arzneimittel zur Bindung überschüssiger Magensäure. Sie neutralisieren die zu viel produzierte Magensäure und führen dadurch zu einer raschen Schmerzlinderung. Die Kautabletten bzw. Suspensionsbeutel werden in der Regel zwischen den Mahlzeiten und vor dem Schlafengehen eingenommen. Die Kautabletten sollten Sie gut zerkaut einnehmen. Bei den Suspensionsbeuteln ist es wichtig, dass Sie die Einzelbeutel vor der Einnahme kräftig durchkneten. Den Inhalt des Beutels können Sie mit einem Löffel oder direkt in den Mund unverdünnt einnehmen. Die Aufnahme und damit auch die Wirkung von anderen Arzneimitteln kann durch Magaldrat vermindert werden. Deswegen sollte die Einnahme anderer Arzneimittel mindestens 2 Stunden vor oder nach der Einnahme erfolgen. Ohne ärztlichen Rat sollten Antazida nicht länger als 14 Tage eingenommen werden. Magaldrat sollte Kindern unter 12 Jahren nicht gegeben werden, da für diese Altersgruppe keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen. Histamin-H2-RezeptorblockerDie so genannten H2-Blocker, wie z. B. Ranitidin (bis zu 75 mg pro Filmtablette), sind seit einiger Zeit auch rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Sie verringern die Produktion von Magensäure und lindern so die Beschwerden. Die Tabletten sind unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit (z. B. einem Glas Wasser) einzunehmen. Die Einnahme kann unabhängig von den Mahlzeiten erfolgen. Wenn die Beschwerden nach einer 14-tägigen Behandlung weiter bestehen oder sich gar verschlechtern, sollten Sie unbedingt einen Arzt zu Rate ziehen. Eine Anwendung bei Kindern unter 16 Jahren wird nicht empfohlen. Verglichen mit den Antazida setzt die Wirkung der H2-Blocker langsamer ein, hält aber länger an.
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