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FolsäureFolsäure kommt in sehr, sehr kleinen Mengen in jeder lebenden Zelle vor und ist dort an vielen wichtigen Stoffwechselvorgängen beteiligt. Benötigt wird Folsäure vor allem im Knochenmark, in der Leber, den Nieren und Muskeln. Folsäure ist ein wasserlösliches Vitamin des B-Komplexes, das als wichtiger Nahrungsbestandteil vor allem in grünen Blättern (Gemüse, Salat), Tomaten, Vollkornprodukten, Kartoffeln, Fleisch, Leber, Hefe, Kuh- und Muttermilch vorkommt. Besonders folsäurereich sind Weizenkeime und Sojabohnen. Aber unsere Ernährung reicht oft nicht aus, um den Bedarf zu decken. Ein dadurch entstehendes Defizit muss evtl. mit Hilfe von Folsäure-Präparaten ausgeglichen werden: Eine besondere Bedeutung kommt Folsäure während der Schwangerschaft und für die Entwicklung des ungeborenen Kindes zu. Da in der Schwangerschaft große Mengen an Folsäure für die Versorgung des Embryos und für die Plazenta benötigt werden, steigt der Bedarf an Folsäure in dieser Zeit um 100 %. Folsäure spielt bei der Neubildung von Zellen eine wichtige Rolle. Von großer Bedeutung für das sich entwickelnde Kind ist hierbei u. a. das Entstehen des sog. Neuralrohres (zwischen dem 23. und dem 28. Schwangerschaftstag), das im späteren Rückgrat für die Nervenleitung verantwortlich ist. Um von allem Anfang an das bestmögliche für die Entwicklung des Babys zu tun, ist die Einnahme von Folsäure als Nahrungsergänzung daher für alle Frauen bereits ab dem Zeitpunkt, zu dem sie sich ein Kind wünschen und aufhören zu verhüten, sinnvoll. (Die deutsche Fachgesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe rät allgemein allen Frauen im gebärfähigen Alter eine regelmäßige Einnahme von Folsäure!) Spätestens ein positiver Schwangeschaftstest sollte deshalb der Startschuss für eine ausreichend hohe Zufuhr von Folsäure sein. Auch während der Stillzeit ist der Bedarf an Folsäure erhöht. Da es kaum möglich ist, den erhöhten Bedarf an Folsäure alleine über die Nahrung aufzunehmen, empfiehlt sich eine zusätzliche Einnahme von Folsäure-Präparaten. Folcur® versorgt den Organismus mit einer ausreichenden Menge an Folsäure und stellt somit den Zellen einen wichtigen Baustein zur Verfügung. Dabei richten sich die Höhe und Dauer der täglichen Folsäurezufuhr nach der Art des Folsäuremangels. Neben der Schwangerschaft und Stillzeit ist der Folsäurebedarf bei folgenden Erkrankungen erhöht: Blutarmut, chronischer Alkoholmissbrauch, bei bestimmten Erkrankungen des Verdauungstraktes, bei Einnahme von Arzneimitteln gegen Epilepsie sowie bei langfristiger Anwendung hormonaler Kontrazeptiva (Anti-Baby-Pille). |